Referenz Kunstofftechnik Weissbach
Die Fa. Kunstofftechnik Weißbach setzt die Kuntze Wasserstoffperoxidmessung zur Steuerung ihrer Elektrolysezelle ein.
Das Unternehmen
Die Fa. Kunststofftechnik Weißbach GmbH (KW) gründete sich 2005 aus dem Familienunternehmen Weißbach. Der ursprüngliche Fokus wechselte vom Anlagen- und Schwimmbadbau zur innovativen Verarbeitung von Kunststoffhalbzeugen für die Fertigungsindustrie. Seit 2004 arbeitet KW partnerschaftlich mit der Fa. Georg Fischer AG Schaffhausen (Schweiz) zusammen. Viele Georg Fischer-Produkte sind in der Entwicklungsabteilung von KW entstanden und werden in Gornau gefertigt. Dort produzieren 50 Mitarbeiter in drei Schichten. Die breit gefächerte Palette reicht von Bauteilen, Behältern und Apparaten bis zu komplexen Großanlagen für Maschinen- und Anlagenbau, Medizin- und Umwelttechnik, Halbleiterindustrie und weitere Industriezweige.
Messtechnische Problemstellung
In einer Anlage für Trinkwasseraufbereitung wurde zur Desinfektion des Wassers eine Elektrolysezelle mit Diamantelektroden eingesetzt. Diese wurde von KW entwickelt und hergestellt. Mit dieser Elektrolysezelle wird Wasserstoffperoxid im Wasser erzeugt und dies dient zur Entkeimung. Zur Bestimmung der Peroxidkonzentration wurde ein Messsystem von der Fa. Kuntze gewählt.
Herausforderung
Der Prozess soll über die Wasserstoffperoxidkonzentration gesteuert werden. Aus diesem Grund muss das Mess-System in die vorhandene Steuerung integrierbar sein.
Unsere Lösung
Die Wasserstoffperoxidmessung erfolgt jetzt mit dem Mess-System Krypton K H2O2 von Dr. A. Kuntze. Hierbei handelt es sich um druckfeste (bis zu 6 bar bei 20°C) amperometrische Messung mit automatischer elektrochemischer Sensorreinigung. Die blanken Elektroden stehen in direktem Kontakt mit dem Messmedium und reagieren daher schnell auf jede Konzentrationsänderung. Sie werden 1-mal täglich automatisch gereinigt. Der Messwert wird stetig überwacht und über die 4-20 mA Schnittstelle an die SPS zur Steuerung der Elektrolyse übergeben.
Urteil des Kunden
Das Messsystem ist kompakt und einfach in seiner Art. Durch seine Modulbauweise kann es gut in vorhandene Systeme eingebunden werden. Dank des schmutzunempfindlichen Aufbaus und der Automatischen Sondenreinigung ist das System sehr wartungsarm.
Peter Weißbach, Geschäftsführer

